 
Routen zwischen Sport, Natur und Kultur
Die 30 Quadratkilometer von Cinque Terre sind durch ein dichtes Netz von Wegen, Saumpfaden, Freitreppen und Triften geprägt, die unbedingt zu Fuß zu begehen sind. Die 5 Kleindörfer, die sich auf die 5 Meilen Küste senkrecht zwischen dem Litoral und den an der Grenze des großen ligurischen Golfs in kleinen fast unmöglichen Terrassen enthaltenen Ackern erstrecken, zählen insgesamt kaum 5000 Einwohner.
Wenn die Trekking-Begeisterten “l'Alta Via” (den hohen Weg, die 36 Km lange Strecke, die Portovenere mit Levanto verbindet) bevorzugen, befindet sich die am stärksten frequentierte ligurische Route bei den Cinque Terre, der ehemalige Sentiero Azzurro („Blaue-Weg”), der heutzutage mit der Nr. 2 gekennzeichnet und dank der weiß-roten CAI Schilderung leicht erkennbar ist. Er ist der Weg, der die 5 Kleindörfer miteinander verbindet, indem er sich durch sie parallel mit dem See windet. Vorwiegend linear, mit Ausnahme für manche starke Steigungen, die zum Überschreiten der Steilkuppen notwendig sind; der Weg ist immer von Touristen hoch frequentiert, die von der hervorragenden Szenarie dieser bunten und nach mediterraner Macchia duftenden Route angezogen sind. Außerdem kann man sich auch dafür entscheiden, auch nur kleine Strecken zu begehen.
Ein alter Schloß, ein Straßenlabyrinth, Kirchen und Oratorien, Riomaggiore, die vom Maler Telemaco Signorini geliebte Ortschaft, beherbergt ihre Schätze in einem tief in Stein gegrabenen Tal. Der Naturpark von Tramonti, das Zentrum für naturalistische Beobachtungen von Torre Guardiola, der Naturpunkt von Montenero: um Riomaggiore herrscht die Natur. Nicht zu verpassen ist die „Route der Schrift“, um die Lust des poetischen Gehens zu entdecken.
Manarola, steil ins Meer abfallend, ist der Suggestivste unter den 5 Kleindörfer; nicht zu verpassen sind “La Natività” (die Geburt) von Mario Andreoli und die Sammlung von alten Gegenständen von Anselmo Corvara. Hier finden Sie das berühmte Kilometer der „Via dell’Amore“, einer der berühmtsten Wegen Italiens. Im Schutz einer Schwindel erregenden Kippe, im Stein gegraben, bietet er sensationelle ergreifende Ausblicke.
Hundert Meter über dem Meer, ist Corniglia die Wildeste und Ruhigste unter den 5 Ortschaften; sie bietet einzigartigen Panoramen mit der Stimmung eines kleinen Landdorfs. Sie ist von der Welt durch einer 377 Stufen-Treppe getrennt.
Vernazza ist die unberührtste Ortschaft und der einzige Hafen dieser Küstenstrecke; unbedingt zu sehen ist die Pfarrkirche von „Santa Margherita di Antiochia“, die wichtigste Kirche im Bezirk.
Geschichte, Monumente und mondänes Leben in Monterosso, als Castrum entstanden, ist zum wichtigsten Badeort dieser Küstenstrecke geworden. Man empfiehlt die Führer des dem Dichter Eugenio Montale gewidmeten “literarischen Parks” zu kontaktieren, um die Farben und die Geschmäcke zu entdecken, die ihn inspiriert haben.
Wir vernachlässigen die zahlreichen Dörfer am Meer, die sich in dieser wunderschönen Strecke der ligurischen Riviera befinden und auf jeden Fall prächtig und sicher eine Pause wert sind. Es ist aber unvermeidlich, Portovenere für ihre besondere Schönheit kurz zu erwähnen. Wie ein im Land verankerter Schiff ist sie eine der schönsten befestigten Ortschaften im ganzen Ligurien. Vom Meer aus erscheint sie mit ihren turmähnlichen hellrosa und gelben Häusern, deren Dächer ihre durch Steine befestigten Ziegel zeigen, und ihrem wunderbaren auf einem Felsensprung aufgebautem Kirchlein. Die Besichtigung von Portovenere kann mit dem Eintritt zur Burg anfangen, die durch den Tor der Stadtmauer aus 1160 gekennzeichnet ist; aus dem selben Jahr ist der Kapitelturm (Torre Capitolare), ein stattliches Gebäude mit rustikalem Bossenwerk. Beim Hinaufgehen von Via Dei Cappellini kann man eine mittelalterliche Stimmung empfinden und man findet zwei gewölbte Treppen (vom I. und vom II. Kapitel genannt), die auf die “Calata”, die Strandpromenade von Portovenere mit ihren Cafés und Restaurants, enden. Die kleine Straße endet auf Spallanzani Platz; oben auf dem kleinen Hügel liegt die Kirche von San Pietro, aus dem 1277. Von hier her kann man bis zur Kirche von San Lorenzo aus dem XII Jahrhundert hinaufgehen; vom Sagrat führt eine Treppe direkt zu Castello Doria, stattliche Befestigung aus dem Jahr 1116.
Wenn man die “Bocchette” (die Meerenge, die Portovenere von der Insel Palmaria trennt) überschreitet, findet man vor sich eine wilde und ungebändigte Natur. Wenn man nach unten den steilen Abhang begeht, der am Fuße der Kirche startet, erreicht man die Grotta dell'Arpaja (auch Grotta von Byron gennant, da sie den englischen Dichter inspiriert hat). Nicht zu verpassen ist eine Pause auf der Insel Palmaria, ein wahres Paradies für die Begeisterten der Natur und der Wanderungen.
Museen
- Geologisch-paläonthologisches Museum von San Giorgio, Lerici, Tel.+39(0)187969042
- Archeologisches Museum von Luni, Bocca di Magra, Tel. +39(0)18766811
- Das römische Villa von Varignano, Tel. +39(0)187790691
Sporttätigkeiten
Reitkunst Die Wegestrecke, die den Cinque Terre paraIlel läuft, ist völlig zu Pferd begehbar. Für Auskünfte: Fitec Ante, La Spezia, tel. +393358192976
Trekking Alta Via
Weg 1 : Monterosso-Riomaggiore , 11 km.
Via della Beccara: Riomaggiore - Manarola, 2 km.;
Riomaggiore - La Foce, 6 km.
Free climbing “Climbing School Muzzerone”, Portovenere, +39(0)187514745 |